Die institutionellen Partner

1. Wir sichern unsere Handlungsspielräume (licence to operate) durch Kooperationen mit öffentlichen Institutionen im In- und Ausland und indem wir unsere Projekte möglichst auf den Vorstandsebenen einbinden.

2. Unsere Projekte beziehen sich immer auf politische Handlungsfelder, die in öffentlichen Verwaltungen in der Umsetzungsphase sind, z. B. die Erhöhung der Einschulungsquoten in ländlichen Gebieten oder die Inklusion junger Menschen in den Arbeitsmarkt. Da unsere Ansprechpartner daran interessiert sind, ihre von der Zentralregierung festgesetzten Ziele zu erreichen, kooperieren sie mit uns, da wir finanzielle Mittel und Knowhow bringen.

3. Um nah am Geschehen zu sein, handeln wir auf regionaler und provinzieller Ebene, das heißt in Gegenden, wo die Dezentralisierung schon gut fortgeschritten ist. Dies bedeutet auch, dass wir nur dort handeln, wo ein funktionierender Staat präsent ist.

4. Wir gründen selbst keine Organisationen, sondern vervollständigen das Angebot vorhandener öffentlicher Institutionen. Die Vorteile sind, dass wir kaum Fixkosten haben, ein Maximum der Fördergelder kommt den Zielgruppen zugute, die Akteure eignen sich die Projekte schnell an und betten sie zügig in eigene soziale Systeme ein.

Das Projekt „Une carriere pour elle - Eine Karriere für sie“

Wir gehen davon aus, dass wir die Handlungsmöglichkeiten der geförderten Studentinnen erhöhen müssen, damit sie selbstbestimmt handeln können. Entsprechend stärken wir die Studentinnen in ihren Wechselbeziehungen mit den folgenden entscheidenden Institutionen: die Familie, die Bildungseinrichtungen, die Arbeitgeber. Jeder dieser Institutionen bieten wir kurz- und langfristige Vorteile an.

Durch unsere Vermittlung bekommen die Studentinnen Stipendien und Plätze in Studenten-wohnheimen, sodass die Familien sofort finanziell entlastet werden. Gleichzeitig gehen die Familien davon aus, dass eine von uns begleitete Tochter mehr Chancen hat, später gut zu verdienen. In dem die Eltern feststellen, dass deren Tochter jetzt schon externe Ressourcen anzieht und dieses Potential sich wahrscheinlich erhöhen wird, sind sie auch kurzfristig bereit, die Familienressourcen zugunsten der geförderten Tochter neu zu verteilen.

Indem wir die geförderten Studentinnen auf das Berufsleben intensiv vorbereiten, helfen wir den Bildungseinrichtungen, näher am Arbeitsmarkt auszubilden. Da außerdem diese Studentinnen besonders betreut werden, können letztere die Angebote der Universität besser in Anspruch nehmen, was ihnen mehr Möglichkeiten eröffnet und ihre Orientierung erleichtert.

Da die geförderten Studentinnen durch unser Projekt innerhalb ihrer Familie und ihrer Dorfgemeinschaft Führungsqualitäten gewinnen und wir sie mehrere Jahre lang in zahlreichen Maßnahmen zusätzlich qualifizieren, sind sie für unsere Kooperationspartner und potentiellen Arbeitgeber, besonders interessant.

Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Deutschland

 

DAS PROJEKT "UNE CARRIERE POUR ELLE" WIRD GEFÖRDERT VON